Der Élysée-Palast ist seit den Anfängen der Republik das Zentrum der Macht, dennoch erscheinen seine Dimensionen relativ bescheiden, wenn man bedenkt, dass hier tagtäglich 800 Angestellte arbeiten. 

Deshalb werden noch weitere Gebäude in den Dienst der Präsidentschaft gestellt. In der unmittelbaren Nachbarschaft der Rue du Faubourg-Saint-Honoré findet man:

  • Das Hôtel de Marigny, ehemalige Residenz für den Empfang ausländischer Staatschefs. Heute sind in dem Stadthaus die Mitarbeiter des parlamentarischen Stabs untergebracht;
  • Das Gebäude Hôtel de Hirsch mit der Adresse 2, Rue de l‘Élyée für die diplomatische Zelle;
  • Das Gebäude „der Kaiserin“ mit der Adresse 4, Rue de l‘Élysée, das so genannt wird, weil es Kaiserin Eugénie gehörte. Heute sind hier bestimmte fachliche Abteilungen wie Veranstaltungsplanung und Produktion untergebracht;
  • Das Gebäude mit der Hausnummer 14, Rue de l‘Élysée, ein ehemaliges Stadthaus eines reichen Privatmannes, das heute Sitz des besonderen Generalstabs ist.

In einem benachbarten Arrondissement sind in den ehemaligen kaiserlichen Pferdeställen, dem heutigen Palais de l‘Alma, mehrere Fachteams, darunter diejenigen für die Verwaltung des Kulturerbes, der informatischen Netzwerke und der Korrespondenz des Präsidenten untergebracht. 

Und schließlich sind zwei Residenzen der privaten Nutzung des Staatspräsidenten und seiner Familie vorbehalten. Es handelt sich um das Jagdschloss La Lanterne am Stadtrand von Paris und um das Fort de Brégançon an der Mittelmeerküste im Département Var. An beiden Orten kann der Staatspräsident in sicherem Rahmen friedliche Momente genießen.