Offizielles Portal Valéry Giscard d'Estaing
Portrait officiel de Valéry Giscard d’Estaing
© La Documentation française. Photo Jacques-Henri Lartigue

2. Februar 1926
Geburt in Koblenz, Deutschland
Lycée Blaise-Pascal in Clermont-Ferrand, katholische Privatschule Gerson, Lycée Janson-de-Sailly und Lycée Louis-le-Grand in Paris

August 1944
Im Alter von 18 Jahren nimmt er als Mitglied des Ordnungsdienstes an der Befreiung von Paris teil und tritt dann unter General de Lattre de Tassigny in den Dienst der 1. französischen Armee.

13. April 1945
Er wird zum Brigadier befördert, erhält eine lobende Erwähnung beim Orden der Armee für seinen besonderen Mut und wird mit der Croix de Guerre (Kriegskreuz) 39-45 dekoriert.

September 1945
Er besucht wieder das Lycée Louis le Grand, um sich auf die École Polytechnique vorzubereiten, in die er 1946 aufgenommen wird.

1949 – 1951
Schüler an der École Nationale d'Administration kraft des Dekrets vom 19. Juli 1948, das es einem ehemaligen Schüler der École Polytechnique pro Jahrgang erlaubt, ohne Aufnahmeprüfung einzutreten. 

1952
Stellvertretender Assistent in der Finanzinspektion 

1954 
Finanzinspektor

Juni – Dezember 1954
Stellvertretender Direktor des Leitungsstabs von Edgar Faure, Premierminister

1956 – 1959
Abgeordneter des Départements Puy-de-Dôme

1956 – 1957
Mitglied der französischen Delegation bei der 11. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen

1958 – 1974
Mitglied des Generalrats im Kanton Rochefort-Montagne

Januar 1959
Staatssekretär für Finanzen

Januar – April 1962
Finanzminister

April – November 1962
Minister für Finanzen und wirtschaftliche Angelegenheiten

November – Dezember 1962
Abgeordneter des Départements Puy-de-Dôme 

1962 – 1966
Minister für Finanzen und wirtschaftliche Angelegenheiten 

1966 – 1967
Wiedereintritt in die Finanzinspektion 

1966
Präsident der Fédération Nationale des Républicains Indépendants (nationale Vereinigung der unabhängigen Republikaner) 

1967 – 1969
Abgeordneter des Départements Puy-de-Dôme (zweiter Wahlkreis: Clermont Nord und Südwest) 

1967 – 1968
Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen, allgemeine Wirtschaft und Wirtschaftsplanung der Nationalversammlung

1970 
Vorsitzender des Rates der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

1969 – 1974
Minister für Wirtschaft und Finanzen 

19. Mai 1974 – 19. Mai 1981
Wahl zum dritten Präsidenten der 5. Republik
Seine Amtszeit ist insbesondere von der Herabsetzung des Wahlrechts auf 18 Jahre, der Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, der Einführung der einvernehmlichen Scheidung und der Erweiterung des Rechts auf Anrufung des Verfassungsrates geprägt.

1982 – 1988
Mitglied im Départementrat von Puy-de-Dôme (Kanton Chamalières)

1984 – 1989
UDF-Abgeordneter des Départements Puy-de-Dôme, zweiter Wahlkreis

1986 – 2004
Präsident des Regionalrats der Auvergne 

1989 – 1993
Abgeordneter im Europaparlament

2003
Mitglied der Académie française auf dem Sitz, den Léopold Sédar Senghor innehatte.

2004
Er beginnt, im Verfassungsrat zu tagen, in dem er seit Ende seiner Amtszeit als Präsident rechtmäßiges Mitglied ist.

2. Dezember 2020
Er verstirbt in seinem Anwesen in Authon im Département Loir-et-Cher im Alter von 94 Jahren.

Portrait de Valéry Giscard d'Estaing

Qui est Valéry Giscard D' Estaing ? (1974) - Archive INA

Georges Pompidou

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