Offizielles Portal Raymond Poincaré
Portrait officiel de Raymond Poincaré
© La Documentation française. Photo Présidence de la République

20. August 1860
Raymond Nicolas Landry Poincaré wird in Bar-le-Duc (Département Meuse) geboren. Nach seinem Jurastudium wird er im Dezember 1880 als Anwalt vereidigt.

1. August 1886
Er wird zum Generalrat des Kantons Pierrefitte-sur-Aire (Département Meuse) gewählt.

31. Juli 1887
Wahl zum liberalen republikanischen Abgeordneten von Commercy (Département Meuse), Wiederwahl im August 1893

April – Dezember 1893
Minister für öffentliche Bildung, schöne Künste und Religion

1894 – 1895
Finanzminister

Januar – November 1895
Er ist erneut Minister für öffentliche Bildung, schöne Künste und Religion. 

22. Februar 1903 
Er wird zum Senator des Départements Meuse gewählt.

17. August 1904
Er heiratet Henriette Benucci.

1906
Er ist abermals mehrere Monate lang Finanzminister. 

18. März 1909
Raymond Poincaré wird in die Académie française gewählt.

14. Januar 1912 – 20. Januar 1913
Als Ministerpräsident und Außenminister bildet er eine Regierung der „Nationalen Einheit“.

18. Februar 1913 – 18. Februar 1920
Staatspräsident.
Während des Konfliktes leidet er unter den beschränkten Möglichkeiten seines Amtes, insbesondere ab der Regierung Clemenceau.

23. – 29. Juni 1913
Offizielle Reise nach Großbritannien

7. – 15. Oktober 1913
Offizielle Reise nach Spanien

13. – 23. Juli 1914
Er unternimmt mit dem Ministerpräsidenten René Viviani eine offizielle Reise nach Russland, um zwei Wochen nach dem Attentat von Sarajevo die Bündnisse zu stärken.

4. August 1914
Viviani verliest in den Kammern die Nachricht Raymond Poincarés, in der er den Begriff „Union sacrée“ prägt: Frankreich „wird von allen seinen Söhnen heldenhaft verteidigt werden; nichts wird ihren geheiligten Bund angesichts des Feindes brechen“.

13. Oktober 1916
Poincaré begibt sich nach Verdun und verleiht der Märtyrerstadt das Kreuz der Ehrenlegion.

20. Januar 1919
Er bekommt Besuch von Woodrow Wilson, Präsident der Vereinigten Staaten.

21. – 24. Juli 1919
Reise des Präsidenten nach Belgien

10. – 14. November 1919
Reise des Präsidenten nach Großbritannien

13. Januar 1920
Er wird unter Missachtung des Verfassungsgesetzes, da er noch immer Staatspräsident ist, zum Senator wiedergewählt.

Januar 1922 – Juni 1924
Unter der Präsidentschaft von Alexandre Millerand, ist er wieder Ministerpräsident und Außenminister.
Poincaré erteilt den französischen Truppen den Befehl, das Ruhrgebiet zu besetzen, um von Deutschland die Kriegsreparationen zu erlangen, die es nicht zahlen will.

6. Januar 1924 
Er wird zum Senator des Départements Meuse wiedergewählt.

Februar – März 1924
Er rettet den Franc, der von der Spekulation bedroht wurde.

Juni 1924
Der Sieg des Linksbündnisses Cartel des gauches führt zur Abdankung von Poincaré und Präsident Millerand.

13. Juni 1924
Gaston Doumergue wird zum Staatspräsidenten gewählt.

Juli 1926 – November 1928
Ministerpräsident, Finanzminister. Nach der Niederlage des Cartel des gauches bildet er eine Regierung der Nationalen Einheit und beginnt eine Politik der finanziellen Sanierung, mit der sein Name verbunden bleibt. 

25. Juni 1928 
Das Parlament nimmt das Gesetz an, mit dem die gesetzliche Gültigkeit des Franc Poincaré festgeschrieben wird.

11. November 1928
Ministerpräsident

27. Juli 1929
Aus gesundheitlichen Gründen tritt er zurück.

7. Oktober 1934 
Er wird zum Generalrat des Départements Meuse wiedergewählt.

15. Oktober 1934
Raymond Poincaré verstirbt in Paris.

Armand Fallières

Armand Fallières

Paul Deschanel

Paul Deschanel