Offizielles Portal Paul Doumer
Portrait officiel de Paul Doumer
© Bibliothèque nationale de France. Diffuseur La Documentation française

2. März 1857
Joseph Athanase Paul Doumer wird in Aurillac geboren. Schon mit 12 Jahren arbeitet er als Laufbursche, dann als Graveurarbeiter. Dass er Abiturient wird, hat er den Abendkursen am Conservatoire des Arts et Métiers zu verdanken. 

1877
Studienabschluss in  Mathematik 

1879
Studienabschluss in Rechtswissenschaft 

1877 – 1879
Lehrer am Collège

1878
Er heiratet Blanche Richel und bekommt mit ihr acht Kinder.

1880
Chefredakteur bei der Regionalzeitung Courrier de l'Aisne

1883
Stadtrat in Saint-Quentin (Département Aisne)

1887
Chef des persönlichen Büros von Charles Floquet, Präsident der Abgeordnetenkammer

8. April 1888
Abgeordneter der Radikalen Partei von Laon

8. November 1891
Abgeordneter von Auxerre (Wiederwahl 1893)

1. November 1895 – 23. April 1896
Finanzminister in der Regierung von Léon Bourgeois (Präsidentschaft Faure)

28. Dezember 1896 – 1902
Generalgouverneur von Indochina

27. April 1902
Abgeordneter von Laon
Vorsitzender des Finanzausschusses der Abgeordnetenkammer
Präsident der Abgeordnetenkammer (verlor die nachfolgende Wahl)

1906
Kandidat zum Amt des Staatspräsidenten gegen Armand Fallières

7. Januar 1912
Senator von Korsika (Wiederwahl 1925 und 1930)

1914
Direktor des zivilen Büros von General Gallieni, Militärgouverneur von Paris

September 1914
Sein Sohn André fällt im Kampf.

April 1917
Sein Sohn René wird im Luftkampf getötet.

13. September – 13. November 1913
Minister in der Regierung von Paul Painlevé. Mitglied im Kriegskomitee (Präsidentschaft Poincaré)

8. Juni 1918
Tod seines Sohnes Marcel bei einem Luftkampf

August 1920
Sein Sohn Armand stirbt an den Folgen eines Gasangriffs.

16. Januar 1921 – 12. Januar 1922
Finanzminister der Regierung von Aristide Briand (Präsidentschaft Millerand)

Juli 1925
Vorsitzender des Finanzausschusses des Senats

16. Dezember 1925 – 6. März 1926
Finanzminister der Regierung Briand (Präsidentschaft Doumergue)

14. Januar 1927
Senatspräsident (Wiederwahl bis 1931)

13. Juni 1931 
Er wird zum Staatspräsidenten gewählt.

6. Mai 1932
Er wird in Paris von Paul Gorguloff, einem geistesgestörten russischen Emigranten, ermordet.

12. Mai 1932
Nach der Trauerfeier in der Notre-Dame und im Pantheon wird er auf dem Cimetière de Vaugirard im Familiengrab bestattet.

Gaston Doumergue

Gaston Doumergue

Albert Lebrun

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