Der Park wird zunächst als französischer Garten entworfen, mit grünen Flechtwerken, die von geradlinigen Kieswegen getrennt werden. Er ist in dieser Zeit viel weitläufiger als heute. Die Marquise de Pompadour verleiht ihm noch eine Note ländlicher Fantasie, indem sie ihn mit einer Grotte, einem Wasserfall, einem Labyrinth und sogar mit Tieren dekoriert.

Ganz am Ende des 18. Jahrhunderts wandelt die Herzogin von Bourbon ihn in einen englischen Garten um. Die Alleen und Blumenbeete weichen großen Rasenflächen, über die sich ein Geflecht aus Wegen schlängelt, mit einem ungleichmäßig angelegten Teich, einer Freilichtbühne und einer Steingartenbrücke. Sie führt sogar Attraktionen ein – Ringspiel, Schaukel, Boote –, um den Park für die Allgemeinheit zu öffnen und kommerziell zu nutzen.

Im 19. Jahrhundert verschwinden die Attraktionen allmählich und der Park nimmt sein heutiges Aussehen an, geprägt von der englischen Tradition, aber mit Elementen à la française wie den Buchsbaumornamenten vor dem privaten Flügel.